Atemschutz-Übungsanlagen

Atemschutzgeräte-Träger erbringen im Einsatz Höchstleistungen unter extremen Bedingungen. Am Rande ihrer physischen Leistungsfähigkeit müssen sie hohem psychischen Druck standhalten und lebenswichtige Entscheidungen treffen. Das erfordert gute Nerven, körperliche Fitness – und Übung. Die realitätsnahen Atemschutz-Übungsstrecken von FiTRA sind dafür ideal.

So gut wie echt

Es ist dunkel. Dichter Rauch behindert die Sicht. Die Temperatur steigt. Mit ihr die Pulsfrequenz. Der Schutzanzug des Feuerwehrmanns verwandelt sich in eine Sauna. Sirenen heulen. Er hört jemanden um Hilfe schreien. Mit jedem Schritt wird die 25-kg-Ausrüstung schwerer. Die Atmung auch. Der Adrenalinspiegel steigt. Plötzlich versperrt ein Hindernis den Weg. Vorankommen ist nur noch kriechend möglich. Endlich: eine Tür. Doch die ist glühend heiß. Auch das noch: Ein Alarmsignal warnt, die Atemluft wird knapp. Liegt da ein bewusstloser Mensch am Boden?

Survival of the Fittest

Wer unter solchen Bedingungen arbeitet, muss fit und belastbar sein. Je mehr Erfahrung und Routine Feuerwehrleute haben, je häufiger sie sich durch solche Szenarien gekämpft haben, desto sicherer fühlen sie sich bei gefährlichen Einsätzen mit Atemschutz-Geräten. Desto zuverlässiger treffen sie die richtigen Entscheidungen, um sich selbst, ihre Kameraden und zu rettende Zivilisten heil aus der Gefahrenlage zu bringen. Dafür üben sie in Atemschutz-Übungsstrecken, die realistisch Brandszenarien nachstellen. Die Feuerwehr-Trainingsanlagen der FiTRA sind so realistisch, dass manch einer selbst im Training an seine Belastungsgrenzen stößt.

Auf der sicheren Seite

Auch wenn die Atemschutz-Strecke die trainierenden Feuerwehrleute an ihre Grenzen bringt – ihre Sicherheit ist bei FiTRA-Übungsanlagen immer gewährleistet. Der „Einsatzleiter” im Kontrollraum verfolgt die Übungs-Fortschritte auf seinen Bildschirmen in Echtzeit. Er hat mittels Video-Überwachung, Wärmebild- und Infrarot-Kameras das Geschehen und die Übenden immer im Blick. Per Gegensprechanlage und Transponder-Armband kann er die Teilnehmer jederzeit ansprechen und orten. 

Für beliebig viele Atemschutzgeräte-Träger ist eine ständige Überwachung und Aufzeichnung der Herzfrequenz möglich. Eine komfortable Teilnehmerverwaltung erleichtert die Dokumentation und Vergleiche der Trainings-Ergebnisse.

Sicherheitseinrichtungen wie Rauch-Absaugung, abnehmbare Gitter und Not-Stopp sind bei FiTRA-Trainingsanlagen selbstverständlich.

Ihr individueller Atemschutz-Trainings-Parcours

Ein Übungslabyrinth über mehrere Etagen? Ein begehbarer Tank? Industrierohre und undichte Flansche? Eine nicht enden wollende Leiter? Dichter Nebel und bedrohlicher Lärm? Womit auch immer Sie Ihre Feuerwehrleute beim Training herausfordern wollen, FiTRA liefert es. Ihren Trainings-Parcours bauen wir nach Ihren Vorstellungen auf, mit so vielen verschiedenen Hinderniselementen, wie Sie wollen. Und wenn die Probanden sich daran gewöhnt haben – ändern Sie den Streckenverlauf einfach. Die einzelnen Hindernis- und Gitterelemente lassen sich probemlos versetzen.

Die Bauteile und Komponenten für Ihre Atemschutz-Übungsstrecke bauen wir selbst oder beziehen sie herstellerunabhängig. So können wir flexibel auf Ihre Wünsche eingehen und sie individuell und kostengünstig realisieren. Selbstverständlich erhalten Sie bei uns alles aus einer Hand – vom Prozessleitstand bis zu den Kleiderhaken im Vorbereitungsraum.

Mobil & modular

Kommen Ihre Feuerwehrleute zum Üben in ein zentrales Trainingszentrum oder erfolgen die Trainings vor Ort an den verschiedenen Feuerwehr-Standorten der Region? Ob fest eingebaut oder in einem transportablen Container – wir bieten Ihnen eine passende Lösung für Ihre Atemschutz-Übungsanlage an. Die Atemschutz-Übungsanlagen der FiTRA sind modular aufgebaut. Je nach Bedarf stecken wir im Baukastensystem die Elemente zusammen, die Sie fürs Atemschutz-Training brauchen:
Konditionsraum
Die Atemschutzgeräte-Träger prüfen und verbessern ihre Kondition an Fitnessgeräten Ihrer Wahl (z. B. Laufband, Fahrrad-Ergometer, Arm-Ergometer, Endlosleiter).
Wärmegewöhnungsraum
Hier laufen die Probanden langsam heiß …
Übungsstrecke
Im individuellen Hindernis-Parcours trainieren die Atemschutzgeräte-Träger ihre Orientierungsfähigkeit und Belastbarkeit unter realistischen Bedingungen, die wir mit Nebelmaschinen, Sound-Effekten und Stroboskop-Lichtern simulieren.
Zielraum
Hier wartet die ultimative Herausforderung, z. B. die Rettung einer Person/Übungspuppe oder besonderen Gefahrstoffen.
Kontrollraum
Vom Leitstand aus werden die Szenarien per Programm oder in Echtzeit gesteuert und die Übungen überwacht. Je nach Kondition und Erfahrung der Teilnehmenden kann der Schwierigkeitsgrad der Szenarien variiert werden.

FiTRA Systems & Software
GmbH & Co. KG

Am Mühlenhaus 8
52146 Würselen

Telefon +49 (0) 2405 140 8830
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